Studie: Asset-Manager erhöhen Investments in Immobilien

Langenhagen, 12. Juni 2019  |  News

Ernst & Young veröffentlicht Asset-Management Studie. Das Ergebnis: Wohnimmobilien werden vermehrt von institutionellen Investoren angefragt.

Seit 2016 gibt Ernst & Young jährlich die Asset-Management Studie heraus. Auch 2019 befragte Ernst & Young gemeinsam mit Venovia 40 Unternehmen zu ihrer Einschätzung von Chancen, Risiken und Entwicklungen der Immobilienwirtschaft. Der Fokus lag vor allem auf der Frage, wie sich der Bereich des Asset-Managements in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Die Befragung zeigt, dass vor allem Immobilien verstärkt als Geldanlage nachgefragt werden. 90 Prozent der befragten Asset-Manager gaben an in nächster Zeit vor allem mehr Wohneigentum in den Bestand aufzunehmen und dabei zudem auf eine längere Haltedauer mit einem Minimum von acht Jahren zu setzen. 82 Prozent der befragten gaben an, dass Wohnimmobilien bereits einen wesentlichen Anteil ihres Portfolios ausmachten, diese befinden sich zudem vornehmlich in den sieben deutschen Top Locations. Nur 56 Prozent gaben an, dass sie Vermögen in Form von Büroimmobilien verwalteten. Einen wesentlich geringeren Anteil machten Handelsimmobilien (38 Prozent) aus.

Fast alle Befragten (96 Prozent) waren sich zudem einig, dass sich die Anforderungen an das Immobilien-Asset-Management zurzeit im Wandel befänden und ein vielseitigeres Knowhow erforderten als noch vor einigen Jahren. Grund dafür sei vor allem der Anstieg von gemischt genutzten Immobilien, also Gebäude, die beispielsweise sowohl Wohneinheiten, als auch Gewerbeeinheiten, Büroräume oder Parkmöglichkeiten bieten.

Einen wesentlichen Schwerpunkt würden 82 Prozent der Asset-Manager künftig in Projektentwicklungen setzen. 79 Prozent stimmt der Aussage zu, ihre Leistungen im Bereich Investment Management ausweiten zu wollen. Während sich 69 Prozent auf die Bebauung von Brachflächen konzentrieren möchten, sehen 67 Prozent ihren Schwerpunkt in der Nachverdichtung und Aufstockung von Bestandsimmobilien. Immerhin beinahe die Hälfte der Befragten fasst Modernisierungen und Umwandlungen von Gewerbe- zu Wohnflächen ins Auge.

Langenhagen, 12. Juni 2019  |  News
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