Umsatz in der Bauwirtschaft nimmt weiter zu

Langenhagen, 30. Januar 2019  |  News

Im Jahr 2018 war die Zahl der Baugenehmigungen und Baufertigstellungen hoch. Der Trend setzt sich fort, wird der Nachfrage aber dennoch nicht in allen Teilen gerecht.

Der allgemeine Trend von einer äußerst aktiven Bauwirtschaft wird sich auch 2019 fortsetzen. Für das Baugewerbe wird dabei ein Umsatzplus von sechs Prozent und ein Umsatzniveau von 128 Mrd. Euro erwartet. Dies erklärten die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), auf ihrer gemeinsamen Jahresabschlusskonferenz Mitte Dezember in Berlin. Laut der Pressemitteilung habe es zwischen 2017 und 2018 Zuwächse in fast allen Segmenten, darunter auch Wirtschafts- und Wohnungsbau, gegeben.

Wachstum im Wohnungsbau

„Für den Wohnungsbau gehen wir im laufenden Jahr von einem nominalen Umsatzwachstum von 6,5 Prozent aus. Für 2019 erwarten wir ein weiteres deutliches Wachstum von 5,5 Prozent. Damit sind 2018 rund 300.000 Wohnungen erstellt worden. Für das neue Jahr rechnen wir mit 315.000 bis 320.000 Einheiten“, führen beide Präsidenten aus. Dabei merken sie aber an, dass der hohe Bedarf von mindestens 350.000 Wohnungen damit nach wie vor nicht gedeckt sei. Auch beziehe sich das Wachstum ausschließlich auf den Geschosswohnungsbau. Der klassische Eigenheimbau hingegen stagniere auf dem Niveau des Jahres 2017.

Positive Aussichten im öffentlichen Bau

Ebenfalls kontinuierlich wird die Zunahme des Wachstums im öffentlichen Bau gesehen, was auf die günstigen Rahmenbedingungen zurückzuführen sei. Hier wird zwischen 2017 und 2018 ein Wachstum von fünf Prozent erwartet, sowie eine leichte Steigerung auf sechs Prozent im neuen Jahr 2019. Bund, Länder und Gemeinden haben in den letzten Jahren spürbar ihren Einsatz erhöht, sodass Investitionen bzw. Investitionszuschüsse von 10,3 auf 13,3 Mrd. Euro gestiegen sind.

Allgemeiner Optimismus herrscht auch auf dem baugewerblichen Arbeitsmarkt, wo sich 2018 die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt um 20.000 bzw. 2,5 Prozent auf 832.000 erhöht hat. In Hinblick auf den Tiefstwert im Jahr 2009, als 705.000 Arbeitnehmer beschäftigt wurden, entspricht das einer Steigerung von 20 Prozent. Für 2019 rechnen Hübner und Quast zudem mit einer Steigerung um zwei Prozent auf 850.000 Beschäftigte.

Langenhagen, 30. Januar 2019  |  News
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