Zinsen bleiben niedrig: Digitalisierung für Immobilien bekommt Aufwind

Langenhagen, 25. Juni 2019  |  News

Auch 2019 bleibt der Leitzins niedrig, sodass die Bedingungen für neue Projektentwicklungen weiterhin gut bleiben. Herausforderung wird sein, aktuelle Projekte mit dem zukünftigen Markt in Einklang zu bringen. Im Bereich Digitalisierung haben Immobilien noch Spielraum nach oben.

Niedrige Zinsen und ein hoher Bedarf an Neubauwohnungen führten in den letzten Jahren zu enormen Zuwächsen in der Bau- und Immobilienbranche. Bereits seit drei Jahren hält die Europäische Zentralbank den Leitzins bei null Prozent und wird diesen aller Voraussicht nach auch 2019 nicht anheben – zur Freude der Immobilienbranche. Da traditionelle Sparanlagen für Verbraucher unattraktiv sind, wird Geld oft in Immobilien angelegt. Projektentwicklungen bekommen so neuen Aufwind. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat nun gemeinsam mit den wissenschaftlichen InWIS Instituten die Anforderungen an einen zukunftsorientierten Wohnungsmarkt in der Studie „Wohntrends 2035“ zusammengefasst. Es wird deutlich: Nachhaltigkeit und digitale Entwicklung sind auch aus der Immobilienbranche nicht mehr wegzudenken.

Digitales Wohnen: Mehr Komfort und bessere Energieeffizienz

Die Digitalisierung erhält im Immobiliensektor vor allem durch die neue Haustechnik, auch Smart Homes genannt, Einzug. Hier kann durch eine Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten eine nennenswerte Einsparung des CO2-Ausstoßes erzielt werden. Gerade in Neubauten ist diese Technik teilweise bereits Standard. Für die Immobilienbranche bedeutet das nicht nur eine Verbesserung der haustechnischen Systeme, sondern auch das Vordringen in neue Marktsegmente und Möglichkeiten neue Kooperationspartner zu erschließen.

 Neue Wohnformen für neue Bedürfnisse

Auch demografische und sozio-ökonomische Faktoren verändern die Anforderungen an neue Immobilienentwicklungen. So beobachten Immobilienunternehmen den zunehmenden Wunsch nach flexibleren Wohnformen, wie beispielsweise Objekte, die Wohnen auf Zeit oder Gemeinschaftswohnen ermöglichen. Darüber hinaus rückt der Zeitpunkt der Eheschließung und Familiengründung in Deutschland nach hinten, sodass auch die Nachfrage nach kleinen Singlewohnungen wächst. Viele Projektentwickler setzen aus diesem Grund auf Mikroapartments und Tiny-Houses mit optimierten Grundrissen für jüngere Generationen. Gleichzeitig wird mit barrierefreien Wohneinheiten und Projekten zum Servicewohnen auf die Folgen des demografischen Wandels mit einer alternden Gesellschaft reagiert. Chancen sieht der GdW in einer Aufstockung der KfW Förderung „Altersgerecht Umbauen“.

 B- und C-Standorte als Alternative zu innerstädtischem Wohnen

Auch in B- und C-Standorten sieht der Verband enormes Entwicklungspotenzial. Schwarmstädte erleben nach wie vor starke Zuwächse, während ländliche Gebiete seit einigen Jahren schrumpfen. Gerade hier befindet sich jedoch oftmals attraktiver Wohnraum mit Nähe zur Natur. Durch die hohen Immobilienpreise in städtischen Gebieten gewinnt der ländliche Raum vor allem für ältere Menschen und Familien an Attraktivität. Mithilfe einer starken Infrastruktur mit schnellen Anbindungen an näherliegende Städte können B- und C-Standorte zudem eine echte Alternative für Wohnungen im Herzen einer Metropolregion darstellen.

Langenhagen, 25. Juni 2019  |  News
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